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Inhalt
Strafen PKW-Fahrer Strafen Motorradfahrer Strafen LKW & Gespanne Toleranzabzug Probezeit: A-Verstoß Einspruch & Frist Häufige Fragen
  1. Innerorts
  2. 33 km/h

33 km/h zu schnell innerorts: Aktuelle Strafen 2026

Update

28.06.2026, 17:45

Der Vorwurf von 33 km/h innerorts wiegt schwer: Ein Monat Fahrverbot und ein Punkt in Flensburg sind die Regelfolge. Doch eine Verkehrsstudie zeigt, dass bis zu 56 % der Bußgeldbescheide fehlerhaft sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotz 33 km/h Überschreitung Ihre Mobilität sichern können.

Fahrzeugtyp
Punkte Fahrverbot Einspruch
PKW 260 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
Motorrad 260 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
PKW mit Anhänger 340 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
LKW über 3,5t 340 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
Typ
P FV Einspruch
PKW 260 € 2 1 Hier prüfen
Motorrad 260 € 2 1 Hier prüfen
Anhänger 340 € 2 1 Hier prüfen
LKW 340 € 2 1 Hier prüfen

BG = Bußgeld, BG* mit Gebühren, P = Punkte, FV = Fahrverbot, 1* = 1 Monat für Wiederholungstäter

Gut zu wissen: Die Strafen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 33 km/h innerorts regelt der Bußgeldkatalog 2026 einheitlich für das gesamte Bundesgebiet. Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Übersicht für Geschwindigkeitsverstöße innerorts.

33 km/h innerorts zu schnell gefahren?

Lassen Sie Ihre Blitzermessung von 33 km/h innerorts auf Fehler prüfen und erfahren Sie, ob ein Einspruch möglich ist. Laut einer Verkehrsstudie weisen bis zu 56 % der Bußgeldbescheide Fehler auf.

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Zum Vergleich: 33 km/h außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaften gelten mildere Sätze – der erste Punkt droht erst ab 26 km/h, ein Fahrverbot ab 41 km/h (jeweils 5 km/h später als innerorts). Wurden Sie nicht innerorts, sondern auf einer Landstraße geblitzt? Dann finden Sie die passenden Strafen hier:

Strafen für 33 km/h außerorts ansehen

Strafen für PKW-Fahrer (Innerorts)

Wer innerhalb geschlossener Ortschaften mit dem PKW die Geschwindigkeit um 33 km/h überschreitet muss laut aktuellem Bußgeldkatalog 2026 mit einem Bußgeld von 260 € rechnen.

  • Punkte: Dieser Verstoß wird mit 2 Punkten im Fahreignungsregister sanktioniert.
  • Fahrverbot: Es ist ein direktes Fahrverbot von 1 Monat vorgesehen.

Achtung Fahrverbot: Bei 33 km/h innerorts sieht der Gesetzgeber eine Fahrpause vor. Besonders in Wohngebieten oder vor Schulen (30er-Zonen) urteilen Behörden und Gerichte hier oft ohne Spielraum.

Strafen für Motorradfahrer

Für Motorräder gelten innerorts dieselben Sätze wie für PKW: Bei 33 km/h zu viel liegt das Bußgeld bei 260 €. Hinzu kommt ein Eintrag von 2 Punkten in das Fahreignungsregister. Entscheidend ist für Biker jedoch ein anderer Punkt – die Identifizierung:

Identifizierungs-Check für Biker

Wichtiger Aspekt: Da Motorräder kein vorderes Kennzeichen haben und der Fahrer durch Helm und Visier oft schwer identifizierbar ist, lohnt sich eine Prüfung der Beweismittel fast immer. Ein erfahrener Anwalt kann Akteneinsicht fordern und prüfen, ob das Blitzerfoto für eine gerichtsfeste Identifizierung ausreicht.

Fahrverbot: Bei 33 km/h innerorts sieht der Katalog ein direktes Fahrverbot von 1 Monat vor. Gerade für Saisonfahrer ein massives Problem!

Strafen für LKW-Fahrer & Gespanne

Berufskraftfahrer und Fahrer von PKW-Gespannen, die innerorts mit 33 km/h zu schnell gemessen werden unterliegt besonders strengen Regeln. Aufgrund der höheren kinetischen Energie und des deutlich längeren Bremswegs wird hier ein höheres Bußgeld als bei einem normalen PKW angesetzt.

Für eine Überschreitung von 33 km/h sieht der Bußgeldkatalog 2026 ein Bußgeld von 340 € vor. Zusätzlich wird dieser Verstoß mit 2 Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg sanktioniert.
Achtung Fahrpause: Aufgrund der massiven Gefährdung im Stadtverkehr droht zudem ein direktes Fahrverbot von 1 Monat.

Existenzbedrohung Fahrverbot vermeiden?

Ein Fahrverbot von 1 Monat trifft Berufsfahrer besonders hart. Da laut einer Verkehrsstudie bis zu 56 % der Bußgeldbescheide Fehler aufweisen, sollten Sie Ihren Bescheid über 33 km/h umgehend prüfen lassen, bevor er rechtskräftig wird.

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Toleranzabzug bei 33 km/h zu schnell innerorts

Bevor die Bußgeldstelle eine Überschreitung von 33 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften rechtssicher sanktionieren kann, erfolgt ein gesetzlich vorgeschriebener Abzug. Dieser Abzug dient dazu, minimale physikalische Abweichungen des Messgeräts (z. B. Poliscan, Traffistar oder ESO) auszugleichen:

  • Geschwindigkeiten unter 100 km/h: Es werden pauschal 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen.
  • Geschwindigkeiten über 100 km/h: Es erfolgt ein Abzug von 3 % des Messwertes (stets aufgerundet auf den nächsten vollen km/h).

Was das für Ihren Fall bedeutet: Bei einem Vorwurf von 33 km/h ist die präzise Anwendung der Toleranzregeln entscheidend dafür, ob der Bescheid vor Gericht standhält. Bei einem Vorwurf von exakt 33 km/h innerorts lag der ursprünglich gemessene Wert vor Abzug der Toleranz also entsprechend höher – die 33 km/h sind bereits der bereinigte Wert, der dem Bescheid zugrunde liegt.

Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zielt oft darauf ab, nachzuweisen, dass der pauschale Toleranzabzug nicht ausreicht, um die tatsächliche Fehlermarge des spezifischen Blitzers (z. B. durch falschen Aufstellwinkel) abzudecken. Gerade wenn eine Korrektur Sie unter eine wichtige Grenze (Punkte oder Fahrverbot) befördern würde, ist eine fachliche Prüfung der Messdaten durch einen Experten dringend ratsam.

Probezeit-Check: Folgen bei 33 km/h innerorts

Für Fahranfänger in der Probezeit ist eine Überschreitung von 33 km/h innerorts eine nervenaufreibende Angelegenheit. Hier wird strikt zwischen Bagatellverstößen und schwerwiegenden A-Verstößen unterschieden.

Mit 33 km/h zu schnell innerorts haben Sie die kritische Grenze von 21 km/h überschritten. Dies wird als A-Verstoß gewertet:

  • Probezeitverlängerung: Die Probezeit verlängert sich automatisch um weitere zwei Jahre.
  • Aufbauseminar (ASF): Die Teilnahme an einem ASF wird behördlich angeordnet (Kosten ca. 300 € bis 500 €).
  • Vorteil durch Einspruch: Da das Seminar oft teurer ist als das Bußgeld, lohnt sich die Prüfung der Messung besonders, um die Probezeit-Maßnahmen abzuwenden.

Verteidigungs-Tipp: War der Blitzer zum Zeitpunkt Ihrer Messung von 33 km/h zu schnell innerorts nicht geeicht, kann ein Einspruch genügen, um das ASF zu vermeiden.

Führerschein auf Probe bei 33 km/h gefährdet?

Lassen Sie Ihre innerörtliche Messung von 33 km/h jetzt kostenlos auf Fehler prüfen. Ein erfolgreicher Einspruch kann die teure Probezeitverlängerung und das Aufbauseminar verhindern.

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Einspruch & Frist: Ihre Erfolgschancen bei 33 km/h innerorts

Ein Bußgeldbescheid wegen 33 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften ist kein unumstößliches Urteil. Technische Messfehler oder formale Mängel der Behörden führen regelmäßig dazu, dass Verfahren eingestellt oder Bußgelder deutlich reduziert werden.

Wichtig: 2-Wochen-Frist

Ab der Zustellung des Bußgeldbescheids haben Sie nur zwei Wochen Zeit, schriftlich Einspruch einzulegen. Verstreicht diese Frist, wird der Bescheid rechtskräftig – Bußgeld, Punkte und ein eventuelles Fahrverbot sind dann kaum noch abwendbar. Handeln Sie deshalb zügig.

So läuft das Verfahren ab

  1. Anhörungsbogen: Meist erhalten Sie zuerst einen Anhörungsbogen. Zur Sache müssen Sie nichts sagen – nur Ihre Personalien sind anzugeben.
  2. Bußgeldbescheid: Danach folgt der Bußgeldbescheid. Erst ab dessen Zustellung läuft die 2-Wochen-Frist für den Einspruch.
  3. Fahrerermittlung: Saß nicht der Halter am Steuer, kommt häufig ein Zeugenfragebogen ins Spiel.
  4. Messung prüfen: Lassen Sie die Messtechnik auf Fehler untersuchen, bevor Sie zahlen.

Da Ihnen bei 33 km/h innerorts bereits ein Fahrverbot droht, ist die Prüfung Ihrer Messung absolut ratsam. In der Stadt sind Messungen besonders fehleranfällig durch:

  • Zuordnungsfehler: Bei dichtem Stadtverkehr oder mehreren Fahrzeugen im Bild ist die Messung oft nicht eindeutig.
  • Reflexionen: Hauswände oder parkende Autos können die Laser- oder Radarstrahlen verfälschen (Knickstrahlfehler).
  • Messprotokolle: Oft fehlen vorgeschriebene Testmessungen oder die Schulungsnachweise des Messpersonals.

Tempolimit um 33 km/h innerorts überschritten?

Lassen Sie Ihre Blitzermessung von 33 km/h jetzt kostenlos auf Fehler prüfen. Unsere Experten analysieren Ihren Fall unverbindlich und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten für einen Einspruch auf.

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Häufige Fragen zu 33 km/h zu schnell innerorts

Was kostet 33 km/h zu schnell innerorts?

Für einen PKW oder ein Motorrad sieht der Bußgeldkatalog 2026 bei 33 km/h zu schnell innerorts ein Bußgeld von 260 € vor (zzgl. Verfahrensgebühren). Hinzu kommen Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Gibt es bei 33 km/h zu schnell innerorts einen Punkt?

Ja. Ab einer Überschreitung von 21 km/h innerorts wird mindestens ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen.

Droht bei 33 km/h innerorts ein Fahrverbot?

Ja. Ab 31 km/h zu viel innerorts ist ein Regelfahrverbot von 1 Monat vorgesehen – auch für Ersttäter.

Wie lange habe ich Zeit, Einspruch einzulegen?

Nach Zustellung des Bußgeldbescheids haben Sie zwei Wochen Zeit, schriftlich Einspruch einzulegen. Danach wird der Bescheid rechtskräftig.

Wie viel Toleranz wird bei der Messung abgezogen?

Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h – also praktisch immer innerorts – werden pauschal 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen. Die genannten 33 km/h sind bereits der bereinigte Wert.


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Andreas Junge

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Andreas Junge ist Anwalt mit Schwerpunkt im Verkehrsrecht und befasst sich seit Jahren intensiv mit Bußgeldverfahren und der Überprüfung von Blitzermessungen. Die Inhalte dieser Seite werden von unserer Fachredaktion gemeinsam mit ihm auf Basis des aktuellen Bußgeldkatalogs 2026 geprüft.

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Quellen: KBA.de VUT-Studie
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Quellen

Bußgeldkatalog, Stand 01.07.2026 VUT-Studie: 14.783 Verfahren (PDF)
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