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Inhalt
Strafen PKW-Fahrer Strafen für Motorradfahrer Strafen für LKW-Fahrer Probezeit: A-Verstoß Toleranzabzug Einspruch
  1. Außerorts
  2. 26 km/h

26 km/h außerorts zu viel: Achtung, 2x26-Regel aktiv!

Update

21.04.2026, 12:54

Wer außerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 26 km/h überschreitet, muss mit Sanktionen rechnen, die je nach Fahrzeugtyp variieren. Die Messung von genau 26 km/h außerorts ist tückisch: Sie aktiviert die Wiederholungstäter-Regelung, die bei einem weiteren ähnlichen Verstoß innerhalb eines Jahres zu einem Fahrverbot führt. Der aktuelle Bußgeldkatalog 2026 sieht hierfür folgende Strafen vor:

Fahrzeugtyp
Punkte Fahrverbot Einspruch
PKW 150 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
Motorrad 150 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
PKW mit Anhänger 175 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
LKW über 3,5t 175 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
Typ
P FV Einspruch
PKW 150 € 1 1* Hier prüfen
Motorrad 150 € 1 1* Hier prüfen
Anhänger 175 € 1 1* Hier prüfen
LKW 175 € 1 1* Hier prüfen

BG = Bußgeld, BG* mit Gebühren, P = Punkte, FV = Fahrverbot, 1* = 1 Monat für Wiederholungstäter

Wichtig für Sie: Ob auf der Autobahn oder Landstraße: Wer mit 26 km/h zu schnell geblitzt wird, wird nach den deutschlandweit einheitlichen Vorgaben von 2026 sanktioniert. Weitere Details finden Sie auch in der Übersicht für Geschwindigkeitsverstöße außerorts.

Mit 26 km/h zu viel außerorts geblitzt worden?

Bevor Sie eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 26 km/h außerorts frühzeitig zugeben, können Sie unseren kostenlosen Blitzer-Check nutzen und prüfen lassen, ob ein Einspruch möglich ist.

Zum Blitzer-Check

Strafen für PKW-Fahrer (Außerorts)

Für eine Überschreitung von 26 km/h mit dem PKW fernab von Ortschaften führt laut der offiziellen Bußgeldtabelle 2026 zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 €. Ab dieser Schwelle wird der Verstoß für das Fahreignungsregister relevant und zieht spürbare Folgen nach sich.

  • Eintrag in Flensburg: Zusätzlich zur Geldbuße wird dieser Verstoß mit 1 Punkt sanktioniert.

Status: Wiederholungstäter-Gefahr

Bei 26 km/h außerorts greift die 2x26-km/h-Regel. Wer zweimal innerhalb von 12 Monaten mit mindestens 26 km/h zu viel erwischt wird, riskiert ein Fahrverbot. Ein Einspruch kann hier helfen, diesen gefährlichen Puffer zum Fahrverbot zu wahren.

Außerorts mit 26 km/h geblitzt worden?

Lassen Sie jetzt kostenlos prüfen, ob Ihre Messung von 26 km/h angreifbar ist. Ein erfolgreicher Einspruch kann Bußgelder reduzieren, Punkte verhindern oder ein drohendes Fahrverbot komplett abwenden.

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Strafen für Motorradfahrer

Wer mit dem Kraftrad außerorts die Geschwindigkeit um 26 km/h überschreitet, wird nach den gleichen Maßstäben wie ein PKW-Fahrer sanktioniert. Bei 26 km/h zu viel beträgt das Bußgeld laut Katalog 150 €. Zusätzlich wird dieser Verstoß mit 1 Punkt im Fahreignungsregister vermerkt.

Fahrverbot vermeiden

Vorsicht: Auch für Biker ist die 2x26-km/h-Regel relevant. Wer innerhalb von 12 Monaten zweimal mit mindestens 26 km/h zu viel geblitzt wird, riskiert eine einmonatige Fahrpause – auch wenn der Einzelverstoß noch kein direktes Fahrverbot vorsieht.

Wichtiger Aspekt: Ein Einspruch ist bei Motorradmessungen oft erfolgreich, da das Fehlen des vorderen Kennzeichens die Beweislast der Behörde erschwert. Ein Einspruch kann daher besonders erfolgversprechend sein, wenn das Blitzerfoto keine eindeutige Zuordnung der Person zulässt.

Konsequenzen für schwere Fahrzeuge bei 26 km/h Überschreitung

Aufgrund der enormen kinetischen Energie schwerer Fahrzeuge führt ein Verstoß von 26 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften da das Unfallrisiko und der Bremsweg hier deutlich höher gewichtet werden als bei einem PKW. Laut offiziellem Bußgeldkatalog 2026 wird für diesen Verstoß ein Bußgeld von 175 € fällig.

  • Punkteeintrag: Zusätzlich zur Geldbuße wird dieser Verstoß mit 1 Punkt in Flensburg sanktioniert.
  • Fahrverbot: Aufgrund der Schwere des Verstoßes droht ein Fahrverbot von 1 Monat*.

Wichtiger Hinweis: LKW-Messungen (z. B. durch Handlasermessgeräte oder Brückentechnik) sind technisch komplex. Ein Einspruch kann hier besonders lohnenswert sein, da Fehler bei der Fahrzeugklassifizierung oder bei der Zuordnung des Gespanns oft zur Einstellung des Verfahrens führen.

Existenzbedrohung Fahrverbot: Bei einem drohenden Fahrverbot von 1 Monat* sollten Berufskraftfahrer umgehend prüfen lassen, ob die Messung von 26 km/h angreifbar ist, um die berufliche Mobilität zu sichern.

LKW oder Gespann mit 26 km/h außerorts geblitzt?

Prüfen Sie jetzt kostenlos, ob Ihr Bußgeldbescheid wegen 26 km/h fehlerhaft ist. Unsere Experten unterstützen Sie dabei, Bußgelder zu reduzieren und wertvolle Punkte oder Fahrverbote für Berufsfahrer zu vermeiden.

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Toleranzabzug bei 26 km/h zu schnell außerorts

Im Vorfeld der Festsetzung Ihrer Strafe wegen 26 km/h zu viel auf der Autobahn oder Landstraße muss die Behörde einen Korrekturwert abziehen. Dieser Abzug dient dazu, minimale Abweichungen des Messgeräts (z. B. Poliscan oder Traffistar) auszugleichen:

  • Unter 100 km/h: Es werden pauschal 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen.
  • Über 100 km/h: Es erfolgt ein Abzug von 3 % (stets aufgerundet auf den nächsten vollen km/h).

Was das für Ihren Fall bedeutet: Mit genau 26 km/h zu viel haben Sie die Schwelle zur Wiederholungstäter-Regelung erreicht. Eine fehlerhafte Toleranzberechnung könnte hier den Unterschied zwischen 'Führerschein behalten' und 'Fahrverbot' ausmachen. Wenn Ihnen eine Überschreitung von exakt 26 km/h außerorts vorgeworfen wird, war die Nadel auf Ihrem Tacho ursprünglich noch deutlich weiter oben.

Ein Einspruch gegen den Bescheid zielt oft darauf ab, nachzuweisen, dass der Toleranzabzug nicht ausreicht, um die tatsächliche Fehlermarge des spezifischen Blitzers abzudecken. Gerade wenn Sie durch eine Korrektur unter eine wichtige Grenze (Punkte oder Fahrverbot) fallen würden, ist eine fachliche Prüfung ratsam.

Zusätzliche Strafen in der Probezeit

Für Fahranfänger ist die Grenze von 21 km/h das absolute Limit. Bei 26 km/h zu schnell außerorts begehen Sie einen schwerwiegenden A-Verstoß. Dies bleibt für Ihren Führerschein nicht ohne Folgen:

  • Probezeitverlängerung: Ihre Probezeit verlängert sich automatisch um weitere zwei Jahre.
  • Aufbauseminar (ASF): Sie müssen an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilnehmen. Die Kosten hierfür liegen meist zwischen 300 € und 500 €.
  • Finanzieller Vorteil durch Einspruch: Da das Seminar oft teurer ist als das eigentliche Bußgeld, lohnt sich ein Einspruch hier doppelt, um die Probezeit-Maßnahmen komplett abzuwenden.

Einspruch prüfen

Ein Bußgeldbescheid wegen 26 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften kann aufgrund von Messfehlern oder Formfehlern der Behören angefochten werden. Da dieser Verstoß bereits zu einem Punkt in Flensburg führt, sollten Sie genau prüfen lassen, ob das Messverfahren ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schon ein kleiner Formfehler kann den Punkt verhindern.

Tempolimit um 26 km/h außerorts überschritten?

Unsere Blitzer-Experte prüft für Sie kostenlos und unverbindlich, ob bei Ihrer Messung Fehler vorliegen und berät Sie zu Ihren Möglichkeiten bei der zuständigen Bußgeldstelle Einspruch einzulegen.

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Weitere Informationen & Bußgeld-Überblick

Sie möchten sich über Strafen für weitere Tempoüberschreitungen informieren? Nutzen Sie unsere Schnellnavigation oder besuchen Sie den Bußgeldkatalog außerhalb geschlossener Ortschaften.

Wichtige Übersichten:

  • Bußgeldkatalog Geschwindigkeit
  • Bußgeldkatalog Außerorts 2026
  • Bußgeldkatalog Innerorts 2026
  • Messgeräte & Messfehler

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Redaktion & Expertise: Prüfung durch Andreas Junge (Rechtsanwalt für Verkehrsrecht). Stand: Bußgeldkatalog 2026.

Quellen: KBA.de VUT-Studie
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