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Inhalt
Strafen PKW-Fahrer Strafen für Motorradfahrer Strafen für LKW-Fahrer Probezeit: A-Verstoß Toleranzabzug Einspruch
  1. Außerorts
  2. 36 km/h

36 km/h außerorts geblitzt: Fahrverbot noch vermeidbar?

Update

21.04.2026, 12:54

Sie wurden außerhalb geschlossener Ortschaften – etwa auf der Autobahn oder einer Landstraße – mit 36 km/h zu schnell geblitzt? Bei einem Vorwurf von 36 km/h außerorts bewegen Sie sich im Bereich von Punkten und der Gefahr einer Fahrpause für Wiederholungstäter. Eine Prüfung der Messprotokolle ist hier besonders bei beruflichen Fahrern ratsam. Der aktuelle Bußgeldkatalog 2026 sieht hierfür folgende Strafen vor:

Fahrzeugtyp
Punkte Fahrverbot Einspruch
PKW 200 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
Motorrad 200 € 1 Punkt 1 Monat* Kostenlos prüfen
PKW mit Anhänger 255 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
LKW über 3,5t 255 € 2 Punkte 1 Monat Kostenlos prüfen
Typ
P FV Einspruch
PKW 200 € 1 1* Hier prüfen
Motorrad 200 € 1 1* Hier prüfen
Anhänger 255 € 2 1 Hier prüfen
LKW 255 € 2 1 Hier prüfen

BG = Bußgeld, BG* mit Gebühren, P = Punkte, FV = Fahrverbot, 1* = 1 Monat für Wiederholungstäter

Gut zu wissen: Die Sanktionen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 36 km/h außerorts sind durch den Bußgeldkatalog 2026 bundesweit einheitlich geregelt. Weitere Details finden Sie auch in der Übersicht für Geschwindigkeitsverstöße außerorts.

Mit 36 km/h zu viel außerorts geblitzt worden?

Bevor Sie eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 36 km/h außerorts frühzeitig zugeben, können Sie unseren kostenlosen Blitzer-Check nutzen und prüfen lassen, ob ein Einspruch möglich ist.

Zum Blitzer-Check

Strafen für PKW-Fahrer (Außerorts)

Wer außerhalb geschlossener Ortschaften mit dem Auto die Geschwindigkeit um 36 km/h überschreitet, beläuft sich die Strafe nach dem neuen Katalog auf ein Bußgeld von 200 €. Ab dieser Schwelle wird der Verstoß für das Fahreignungsregister relevant und zieht spürbare Folgen nach sich.

  • Eintrag in Flensburg: Zusätzlich zur Geldbuße wird dieser Verstoß mit 1 Punkt sanktioniert.

Status: Wiederholungstäter-Gefahr

Bei 36 km/h außerorts greift die 2x26-km/h-Regel. Wer zweimal innerhalb von 12 Monaten mit mindestens 26 km/h zu viel erwischt wird, riskiert ein Fahrverbot. Ein Einspruch kann hier helfen, diesen gefährlichen Puffer zum Fahrverbot zu wahren.

Außerorts mit 36 km/h geblitzt worden?

Lassen Sie jetzt kostenlos prüfen, ob Ihre Messung von 36 km/h angreifbar ist. Ein erfolgreicher Einspruch kann Bußgelder reduzieren, Punkte verhindern oder ein drohendes Fahrverbot komplett abwenden.

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Strafen für Motorradfahrer

Für Motorradfahrer gelten außerhalb geschlossener Ortschaften grundsätzlich die gleichen Regelsätze wie für PKW. Bei 36 km/h zu viel beträgt das Bußgeld laut Katalog 200 €. Zusätzlich wird dieser Verstoß mit 1 Punkt im Fahreignungsregister vermerkt.

Fahrverbot vermeiden

Vorsicht: Auch für Biker ist die 2x26-km/h-Regel relevant. Wer innerhalb von 12 Monaten zweimal mit mindestens 26 km/h zu viel geblitzt wird, riskiert eine einmonatige Fahrpause – auch wenn der Einzelverstoß noch kein direktes Fahrverbot vorsieht.

Wichtiger Aspekt: Da Motorräder über kein vorderes Kennzeichen verfügen, gestaltet sich die Identifizierung des Fahrers für die Behörden oft schwierig. Ein Einspruch kann daher besonders erfolgversprechend sein, wenn das Blitzerfoto keine eindeutige Zuordnung der Person zulässt.

Strafen für LKW-Fahrer & Gespanne bei 36 km/h

Für schwere LKW über 3,5 Tonnen sowie PKW-Gespanne mit Anhänger gelten bei 36 km/h außerorts verschärfte Regeln, zu deutlich empfindlicheren Geldbußen und schnelleren Punkteeinträgen in Flensburg. Laut offiziellem Bußgeldkatalog 2026 wird für diesen Verstoß ein Bußgeld von 255 € fällig.

  • Punkteeintrag: Zusätzlich zur Geldbuße wird dieser Verstoß mit 2 Punkten in Flensburg sanktioniert.
  • Fahrverbot: Aufgrund der Schwere des Verstoßes droht ein Fahrverbot von 1 Monat.

Wichtiger Hinweis: LKW-Messungen (z. B. durch Handlasermessgeräte oder Brückentechnik) sind technisch komplex. Ein Einspruch kann hier besonders lohnenswert sein, da Fehler bei der Fahrzeugklassifizierung oder bei der Zuordnung des Gespanns oft zur Einstellung des Verfahrens führen.

Existenzbedrohung Fahrverbot: Bei einem drohenden Fahrverbot von 1 Monat sollten Berufskraftfahrer umgehend prüfen lassen, ob die Messung von 36 km/h angreifbar ist, um die berufliche Mobilität zu sichern.

LKW oder Gespann mit 36 km/h außerorts geblitzt?

Prüfen Sie jetzt kostenlos, ob Ihr Bußgeldbescheid wegen 36 km/h fehlerhaft ist. Unsere Experten unterstützen Sie dabei, Bußgelder zu reduzieren und wertvolle Punkte oder Fahrverbote für Berufsfahrer zu vermeiden.

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Toleranzabzug bei 36 km/h zu schnell außerorts

Bevor die Bußgeldstelle eine Überschreitung von 36 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften rechtssicher sanktionieren kann, erfolgt ein gesetzlich vorgeschriebener Abzug. Dieser Abzug dient dazu, minimale Abweichungen des Messgeräts (z. B. Poliscan oder Traffistar) auszugleichen:

  • Unter 100 km/h: Es werden pauschal 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen.
  • Über 100 km/h: Es erfolgt ein Abzug von 3 % (stets aufgerundet auf den nächsten vollen km/h).

Was das für Ihren Fall bedeutet: Bei einem Vorwurf von 36 km/h ist die präzise Anwendung der Toleranzregeln entscheidend für die Höhe des Bußgeldes. Wenn Ihnen eine Überschreitung von exakt 36 km/h außerorts vorgeworfen wird, war die Nadel auf Ihrem Tacho ursprünglich noch deutlich weiter oben.

Ein Einspruch gegen den Bescheid zielt oft darauf ab, nachzuweisen, dass der Toleranzabzug nicht ausreicht, um die tatsächliche Fehlermarge des spezifischen Blitzers abzudecken. Gerade wenn Sie durch eine Korrektur unter eine wichtige Grenze (Punkte oder Fahrverbot) fallen würden, ist eine fachliche Prüfung ratsam.

Zusätzliche Strafen in der Probezeit

Für Fahranfänger ist die Grenze von 21 km/h das absolute Limit. Bei 36 km/h zu schnell außerorts begehen Sie einen schwerwiegenden A-Verstoß. Dies bleibt für Ihren Führerschein nicht ohne Folgen:

  • Probezeitverlängerung: Ihre Probezeit verlängert sich automatisch um weitere zwei Jahre.
  • Aufbauseminar (ASF): Sie müssen an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilnehmen. Die Kosten hierfür liegen meist zwischen 300 € und 500 €.
  • Finanzieller Vorteil durch Einspruch: Da das Seminar oft teurer ist als das eigentliche Bußgeld, lohnt sich ein Einspruch hier doppelt, um die Probezeit-Maßnahmen komplett abzuwenden.

Einspruch prüfen

Ein Bußgeldbescheid wegen 36 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften kann aufgrund von Messfehlern oder Formfehlern der Behören angefochten werden. Da dieser Verstoß bereits zu einem Punkt in Flensburg führt, sollten Sie genau prüfen lassen, ob das Messverfahren ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schon ein kleiner Formfehler kann den Punkt verhindern.

Tempolimit um 36 km/h außerorts überschritten?

Unsere Blitzer-Experte prüft für Sie kostenlos und unverbindlich, ob bei Ihrer Messung Fehler vorliegen und berät Sie zu Ihren Möglichkeiten bei der zuständigen Bußgeldstelle Einspruch einzulegen.

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Weitere Informationen & Bußgeld-Überblick

Sie möchten sich über Strafen für weitere Tempoüberschreitungen informieren? Nutzen Sie unsere Schnellnavigation oder besuchen Sie den Bußgeldkatalog außerhalb geschlossener Ortschaften.

Wichtige Übersichten:

  • Bußgeldkatalog Geschwindigkeit
  • Bußgeldkatalog Außerorts 2026
  • Bußgeldkatalog Innerorts 2026
  • Messgeräte & Messfehler

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Redaktion & Expertise: Prüfung durch Andreas Junge (Rechtsanwalt für Verkehrsrecht). Stand: Bußgeldkatalog 2026.

Quellen: KBA.de VUT-Studie
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