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Inhalt
Bußgeldkatalog 2026 Wiederholungstäter Probezeit-Regeln Toleranzabzug Messfehler-Check
  1. Innerorts

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Bußgelder 2026

Update

22.03.2026, 14:27

Der Bußgeldkatalog 2026 fällt innerorts etwas strenger aus als außerorts. Ab einer Überschreitung von 21 km/h droht der 1. Punkt in Flensburg, ab 26 km/h ein Fahrverbot für Wiederholungstäter und bereits ab 31 km/h ein Regelfahrverbot von einem Monat. Die aktuelle Bußgeldtabelle für Auto- und Motorradfahrer:

Bußgeldkatalog Innerorts: PKW & Motorrad

Km/h
Punkte Fahrverbot Einspruch
Bis 10 30 € - Nein eher nicht
11 - 15 50 € - Nein eher nicht
16 - 20 70 € - Nein Kostenlos prüfen
21 - 25 115 € 1 Nein Kostenlos prüfen
26 - 30 180 € 1 1 Monat** Kostenlos prüfen
31 - 40 260 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen
41 - 50 400 € 2 2 Monate Kostenlos prüfen
51 - 60 560 € 2 2 Monate Kostenlos prüfen
61 - 70 700 € 2 3 Monate Kostenlos prüfen
Über 70 800 € 2 3 Monate Kostenlos prüfen

* Bitte beachten Sie: Die Gebühren eines Bußgeldbescheides betragen 25 € bzw. max. 5% des Bußgeldbetrages. Dazu kommen noch Auslagen in Höhe von 3,50 € für den Postversand. Diese werden beim Aktivieren der Checkbox mit berücksichtigt.

** Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn innerhalb eines Jahres zweimal die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als 26 km/h überschritten wird.

Km/h BG P FV Einspruch
<10 30 € - Nein eher nicht
11-15 50 € - Nein eher nicht
16-20 70 € - Nein Jetzt prüfen
21-25 115 € 1 Nein Jetzt prüfen
26-30 180 € 1 1 M* Jetzt prüfen
31-40 260 € 2 1 M Jetzt prüfen
41-50 400 € 2 2 M Jetzt prüfen
51-60 560 € 2 2 M Jetzt prüfen
61-70 700 € 2 3 M Jetzt prüfen
>70 800 € 2 3M Jetzt prüfen

BG. = Bußgeld, P = Punkte, FV = Fahrverbot, * Für Wiederholungstäter

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Sonderregelungen für Wiederholungstäter

Ein Fahrverbot droht innerorts normalerweise erst ab einer Überschreitung von 31 km/h. Doch Vorsicht: Bei der sogenannten Wiederholungstäter-Regelung reicht bereits eine geringere Geschwindigkeit aus.

Wer innerhalb von 12 Monaten zweimal mit 26 km/h oder mehr zu schnell geblitzt wird, muss mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Dies betrifft insbesondere den Bereich von 26 bis 30 km/h innerorts, der im Erstfall „nur“ ein Bußgeld und einen Punkt nach sich zieht, im Wiederholungsfall aber den Führerschein kostet.

Besonderheiten in der Probezeit

Für Fahranfänger sind die Hürden noch strenger. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h oder mehr wird als sogenannter A-Verstoß gewertet. Die Konsequenzen sind hierbei weitreichend:

  • Verlängerung der Probezeit um weitere 2 Jahre
  • Anordnung eines kostenpflichtigen Aufbauseminars (ASF)
  • Zusätzliche Punkte und Bußgelder gemäß Regelsatz

Toleranzabzug: Das wird abgezogen

Nicht jede gemessene Geschwindigkeit landet eins zu eins auf dem Bußgeldbescheid. Von dem Messwert wird eine Toleranz abgezogen, um kleine Ungenauigkeiten des Geräts auszugleichen:

Bei einer Geschwindigkeit von unter 100 km/h werden in der Regel 3 km/h vom Messwert abgezogen. Da innerorts meist 30 km/h oder 50 km/h gelten, ist dieser Pauschalabzug der Standard. Bei seltenen Messungen über 100 km/h (z. B. auf Stadtautobahnen) beträgt der Abzug 3 % des Messwertes.

Messfehler als Chance für den Einspruch

Studien belegen, dass ein signifikanter Teil der Bußgeldbescheide fehlerhaft ist. Oft lohnt es sich, die Messung genau unter die Lupe zu nehmen, da bereits kleine formelle oder technische Fehler das gesamte Verfahren zu Fall bringen können. Häufige Fehlerquellen sind:

  • Falscher Aufstellwinkel: Das Gerät wurde nicht exakt parallel zur Fahrbahn ausgerichtet.
  • Zuordnungsfehler: Bei mehreren Fahrzeugen auf dem Bild ist unklar, wer den Blitz ausgelöst hat.
  • Fehlende Eichung: Das Messgerät war zum Zeitpunkt des Verstoßes nicht gültig geeicht.
  • Bedienfehler: Das Messpersonal wurde nicht ausreichend geschult oder hat das Protokoll fehlerhaft ausgefüllt.
  • Lichtreflexionen: Reflexionen auf dem Foto machen die Identifikation des Fahrers unmöglich.

Bevor Sie das Bußgeld bezahlen oder den Führerschein abgeben, lohnt sich eine fachmännische Prüfung durch einen Experten für Verkehrsrecht.

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Redaktion - Zuschnellgefahren.org

Dieser Beitrag wurde von unserer Fachredaktion in Zusammenarbeit mit unserem Rechtsexperten Andreas Junge erstellt. Wir prüfen die Inhalte regelmäßig auf Basis der aktuellen StVO-Novellen 2026, um Ihnen höchste Transparenz und Rechtssicherheit zu bieten.

Quelle: Bußgeldkatalog (KBA) VUT-Verkehr
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